Smith & Wesson Model 500
Zivile Bezeichnung: Smith&Wesson Model 500
Militärische Bezeichnung: N/A
Hersteller: Smith & Wesson
Herstellerland: USA
Produktionszeit: 2003 bis heute
Modellversionen:
Model 500 - 6.5"
Model 500 OD Green Carry Combo
Model 500ES - Emergency Survival Kit
Model 500 Revolver - Standard Compensator
Model 500 Revolver - HIVIZ® - Interchangable Compensator
Model 500 Revolver - 4"
Model 500 Revolver
Technische Daten :
Kaliber: .500 S&W
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): ca. 490-549 m/s
Mündungsenergie (E0): bis zu 3174 Joule
Anzahl Züge: 6 Züge/Felder
Drall: von Lauf abhängig
Visier: Kimme und Korn
Ladeprinzip: double-action
Der S&W Model 500 Revolver ist ein von Smith & Wesson produzierter Double Action-Revolver. Der S&W Model 500 ist die weltweit stärkste in Groß-Serie gebaute Faustfeuerwaffe und verschiesst Munition des Kalibers .500 S&W Magnum. Die Trommel verfügt nur über fünf statt der bei Revolvern üblichen sechs Patronenlager, da sonst keine ausreichende Wandstärke in der Revolvertrommel gegeben wäre. Das Kaliber .500 Smith & Wesson Magnum produziert mit einem 400 grain Geschoss (25,92g) eine Energie von 3113 Joule, und mit dem leichteren 325 grain Geschoss (21,06g) sogar eine Energie von 3174 Joule. Die Projektile haben eine Mündungsgeschwindigkeit von bis zu 549m/s. In Verbindung mit dem langen Lauf und der hohen Mündungsenergie gelangt der Revolver zu einer hohen effektiven Reichweite und kann bis zu einer Distanz von 200 Metern gezielt eingesetzt werden.
Bei allen Varianten des Revolvers wurde eine Mündungsbremse integriert, um den Rückstoß zu mindern. Die Waffe besitzt einen weichen Gummigriff, da sie sich mit einem härteren Holz- oder Kunststoffgriff nur schlecht oder gar nicht handhaben lassen würde. Beim Abfeuern der Waffe sollten Schutzbrille und Schiesshandschuhe getragen werden. Die Schutzbrille schützt vor größeren Schmauchpartikeln, die durch den starken Gasdruck nach hinten zum Schützen gelangen könnten. Die Schießhandschuhe schützen vor Hautaufschürfungen (sogenannte Magnum-male). Bei längeren Schussfolgen kann es zu Gelenksschmerzen und bei dauerhaftem Einsatz zu Gelenkschädigungen kommen.
Die Waffe durfte erst nach mehreren Testreihen der US-Polizei auf den Markt gebracht werden. Zwar war der Revolver für Sport und Jagd entwickelt worden, dennoch wurde befürchtet, die Waffe würde ihren Weg in die Hände von Kriminellen und Straßenbanden finden, die dieses starken Kaliber dazu verwenden könnten um die Schutzwesten der Polizeibeamten zu durchschlagen. Die Testreihen der US-Polizei ergaben jedoch, dass die in Serie gefertigte Munition die Westen nicht durchschlagen konnte und somit wurde die Waffe für den öffentlichen Markt zugänglich.

