Schnittwunden bluten stark. Schnittwunden sind oft klaffende glatte Wunden, die auch in tiefe Gewebeschichten reichen können. Sie bluten meistens stark. Die Wundränder sind glatt. Im Vergleich zu Platz-, Quetsch- und Risswunden sind die Schmerzen eher gering.

Die Wundränder müssen genau aufeinander passen. Als erstes sollte die Blutung gestillt werden. Meistens wird ein leichter Druckverband angelegt, unter dem bei starker Blutung eine sterile Saugkompresse gelegt wird. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Wundränder genau aufeinander passen. Danach das verletzte Körperteil hochlagern.

Kleine Wunden können mit Wundnahtstreifen versorgt werden. Eine Schnittwunde muss häufig vom Arzt versorgt werden. Dieser ermittelt zunächst das Ausmaß der Verletzung, z. B. ob Nerven oder wichtige Blutgefäße mitverletzt wurden. Dann wird die Wunde mit steriler Kochsalzlösung ausgespült. Bei kleinen Wunden reicht danach ein Verschluss der Wundränder mit Mundnahtstreifen. Das ist besonders bei Kindern und bei Gesichtsverletzungen sinnvoll.

Größere Wunden müssen genäht werden. Bei größeren oberflächlichen und sauberen Wunden, die einen glatten Wundrand haben, wird die Wunde mit einer sogenannten Einzelknopfnaht oder mit einer fortlaufenden oberflächlichen Naht verschlossen. Danach wird die Wunde steril abgedeckt, ruhiggestellt und hochgelagert. Die Entfernung der Nähte kann, je nach Heilung, zwischen dem 6. und 14. Tag erfolgen.

Bei Hohlräumen kann eine Drainage notwendig sein. Bei tiefen Wunden können Sehen, Gefäße und Nerven abgeschnitten sein. Diese werden zunächst verbunden. Haben sich Hohlräume gebildet, empfiehlt sich das Legen einer Drainage, damit die Wundflüssigkeit problemlos ablaufen kann. Die Wunde wird dann mit einer lockeren Wundnaht verschlossen. Darüber wird ein feuchter und saugender Wundverband unter leichtem Druck angelegt. Die Wunde sollte ruhiggestellt werden. Nach 1 bis 2 Tagen kann häufig die Drainage entfernt werden.

Alte oder infizierte Wunden dürfen nicht genäht werden. Sehr tiefe Wunden und ältere Wunden müssen genauestens untersucht und gründlich gereinigt werden. Dazu ist möglicherweise eine Betäubung notwendig. Die Wunden dürfen. wegen der Infektionsgefahr, nicht verschlossen werden. Es wird ein stark saugender Verband angelegt, der täglich gewechselt werden muss. Die Wunde sollte ruhiggestellt und hochgelagert werden. Ist das Gewebe abgeschwollen und nicht mehr empfindlich, kann noch bis zu 7 Tage nach der Verletzung eine Hautnaht gesetzt werden.

In jedem Fall muss bei allen Schnittwunden einer Tetanusinfektion vorgebeugt werden. Um das Infektionsrisiko abzuschätzen ist es sinnvoll, den schneidenden Gegenstand zu kennen.

Die folgenden Fotos zeigen einen Beamten des New Yorker Police Department, der im Nahkampf ausgebildet ist.

Dies ist eine Verletzung, die hätte verhindert werden können.

Sei kein Held.....

Der Beamte dachte, dass  er wegen seiner Größe und Kenntnisse im Nahkampf einen messerschwingenden Angreifer entwaffnen könne.

Hier sind die Gründe, warum ich das weiterleite.

An alle die Gutgläubigen da draußen, die immer sagen:

"Warum mußten die Polizisten den gleich erschießen?